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Filterkaffee – Tradition und Wirkung

Trinken Sie auch gerne Filterkaffee? Den Kaffee gibt es bereits seit 1592 in Europa. Vorerst wurde er den reicheren Herrschaften vorbehalten, wurde in den Folgejahren aber immer mehr für die Allgemeinheit trinkbar. Zu früheren Zeiten wurden die Kaffeebohnen noch mit einer Kaffeemühle manuell zerkleinert, zumindest in den Haushalten. Der so entstandene Pulverkaffee wurde dann in einen Kaffeefilter gekippt und heißes Wasser herüber gegossen. Unten aus dem Filter kam dann der fertige Kaffee heraus. Es gilt hier, das richtige Verhältnis von Kaffeemenge zu Wasser zu finden damit der Kaffee weder zu stark noch zu schwach im Geschmack ist. Weiterhin schmeckt Filterkaffee auch nicht, wenn Wasser und Kaffee zu lange Kontakt miteinander hatten; denn dann wird der Kaffee schnell bitter und schmeckt nicht mehr.

Filterkaffee und die Gesundheit heute

Besonders in Büros aber auch auf Baustellen wird Kaffee heute oft in größeren Mengen getrunken. Da ist es nicht selten, dass einzelne Personen mehr als 4 Tassen Kaffee am Tag trinken. Kennen Sie das auch? Spätestens ab der 5. Tasse (dauerhaft) sollte zu einem anderen Getränk gewechselt werden. Das im Kaffee enthaltene Koffein macht den Kreislauf aktiv, macht wach und der Stoffwechsel wird auf Trab gebracht. Dabei dauert es nach jeder Tasse Kaffee etwa 20 Minuten bis die Wirkung einsetzt. Kaffee am Morgen belebt den Geist und ist bei vielen Menschen zu einer lieb gewonnenen Tradition geworden.

Aber Achtung: Menschen mit hohem Blutdruck sollten nur wenig Kaffee trinken oder ein Produkt ohne Koffein wählen. Eine Weile hielt sich das Gerücht, dass Kaffee Wasser entziehe hartnäckig. Tatsächlich ist es aber so, dass auch Filterkaffee den Bedarf an Flüssigkeit stillt. Es kann lediglich sein, dass der Harndrang nach dem Verzehr zügig einsetzt weil das Koffein den Stoffwechsel beschleunigt.

Wer trinkt aktuell noch Filterkaffee?

Trinken Sie zu Hause noch richtigen Filterkaffee? Der Absatz von Kaffeevollautomaten, Pad-Maschinen und Kapsel-Maschinen nimmt jedes Jahr erheblich zu. Leider. Besonders die Kapsel-Maschinen produzieren unendlich viel Plastik und somit Müll. Die Kapseln sind teuer, schmecken gut und sind besonders schnell zubereitet. Kaffee-Pads stehen dem geschmacklich etwas nach aber können sich im Biomüll zumindest in ihre Bestandteile zersetzen. Kaffeevollautomaten sind zwar teuer (ab etwa 500 Euro) aber brühen frische Kaffeebohnen direkt auf und zaubern eine Tasse leckeren Kaffee. Ebenso wie der Filterkaffee, der gerade etwas aus der Mode gekommen ist. Dabei ist der Kauf einer normalen Kaffeemaschine eher günstig, die 500g Packung Kaffeepulver ebenso und der Kaffeesatz kann zum düngen, als Peeling oder für den Kompost genutzt werden.
Wie Sie Filterkaffee selbst zubereiten

Ihr Ziel ist es den maximalen Geschmack aus den Kaffeebohnen oder dem Kaffeepulver heraus zu holen. Einige wenige Minuten Zeit für die Zubereitung sollten schon vorhanden sein; ebenso für den anschließenden Genuss. Als erstes wird die passende Filtertüte für den Kaffee in die Maschine eingesetzt. Die Tüte darf nicht zu klein aber auch nicht zu groß sein. Anschließend wird der Kaffee eingefüllt und sollte gleichmäßig verteilt sein. Nun einen Teil Brühwasser in den Filter füllen bis der Kaffee bis 1 cm bedeckt ist und kurz warten. Der Kaffee quillt nun.

Das Wasser der Maschine sollte nicht kochen und um die 90 Grad Celsius haben. Gerne die Temperatur einmal messen um zu prüfen, ob die Maschine alles richtig macht. Der fertige Kaffee sollte zeitnah getrunken werden, da er nach längerer Zeit an Aroma verliert und die Bitterstoffe freigesetzt werden. Deswegen schmeckt alter Kaffee den meisten Menschen nicht.

Wollen Sie zurück zum Filterkaffee?

Für kleine Mengen empfehlen wir den Handaufguss. So können Sie am besten die Temperatur des Wassers vorgeben, das Wasser nach und nach eingießen und so den besten Genuss der Bohnen hervor bringen. Gleichzeitig hat die manuelle Zubereitungsart etwas Meditatives, so dass Sie kurz zur Ruhe kommen und Ihr Ritual genießen können.